Lehrer werden immer gebraucht und die Nachfrage nach Studiengängen auf Lehramt ist ungebrochen. Anders als bei normalen Studiengängen schließt sich direkt an das Studium nicht der Bachelor an, sondern es folgt ein mindestens sechsmonatiges Refendariat. Diese Zeit ist für die Studenten etwas anders. Jegliche Bezüge von BaFög werden gestrichen und man gilt als “normaler” Arbeitnehmer. EinReferendar ist ein “Beamter in Ausbildung” und wird nach der Anwärterbesoldungsstufe A bezahlt. Hier wird zwischen Grundschullehramt (A12) bis zum Gymnasiallehramt (A13+Z) unterschieden, im Normalfall wird das Grundgehalt aber je nach Bundesland zwischen 1000 und 1100 Euro liegen.

Auch als Beamtenanwärter muss man sich jedoch privat krankenversichern und alle Sozialabgaben selbst leisten, was das eigentlich ausreichende Gehalt ein wenig drückt. Für viele Studenten ist die Referendatszeit deswegen finanziell risikobehaftet. Man erhält keine staatliche Förderung, wird behandelt wie ein Beamter, hat aber nicht dessen Gehalt. Selbstverständlich darf man weiterhin Nebenjobs annehmen, da die Arbeitszeiten aber denen von normalen Lehrern gleichen, ist dies konditionell kaum möglich. Wer es aber schafft, diese Zeit zu überstehen, hat nach dem Studium gute Chancen auf ein anständiges Gehalt. Je nach Bundesland liegen die Einstiegsgehälter für Beamte bei etwa 2400 Euro pro Monat.