Während in Deutschland die Studiengebühren noch Klärungsbedarf haben, ist man in anderen Ländern schon wesentlich weiter. In den USA beispielsweise darf jede Universität ihre eigenen Gebühren erheben, diese liegen zwischen 3000 Dollar für Community Colleges und reichen bis mehr als 40.000 Dollar bei den Elite-Universitäten. Das vereinigte Königreich hingegen ist zwiegespalten, wenn es um Studiengebühren geht. So gibt es in England und Schottland einheitlich eingeführte Gebühren, etwa 2000 Pfund pro Studiengang und Jahr, während Irland seine Gebühren komplett abgeschafft hat.

Die Folge war ein wahrer Bildungsboom, beinahe 50% aller Bürger verfügen nun über einen Hochschulabschluss. Auch bei den europäischen Mitgliedsstaaten gibt es keine Einigkeit, soziale Länder wie Schweden und Finnland verlangen keine Gebühren, in Österreich und der Schweiz gibt es Gebührentabellen, die je nach Bundesland und Kanton variieren können. Am teuersten ist das Studium in den asiatischen Ländern, in Japan gibt es nicht nur von den Hochschulen festgesetze Gebühren, sondern bereits die Immatrikulation und die Aufnahmeprüfung kostet Geld. Im Durchschnitt verschulden sich japanische Studenten innerhalb ihres Studiums um umgerechnet mehr als 10.000 Euro.

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Quelle; www.examtime.com

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