download (2)Das “Bundesaufbildungsförderungsgesetz”, den meisten besser bekannt unter dem Namen “BaFög” für Schüler und Studenten, soll reformiert werden. Maßgeblich beeinflusst hat diese Entscheidung die Analyse des mittlerweile 20. BaFög-Bericht der Bundesregierung. Daraus geht auch hervor, dass neben einer wahrscheinlich ganzheitlichen Reform auch eine Erhöhung geplant ist.

Wie hoch diese aber ausfallen soll, ist noch nicht bekannt. Bereits im Jahre 2010 wurde die Ausbildungsförderung für Schüler und Studenten um fünf Prozent erhöht, angesichts der um mindestens 10 Prozent gestiegenen Lebenserhaltungskosten wäre ein ähnlicher Wert jedoch enttäuschend. Deswegen fordert das deutsche Studentenwerk neben erhöhten Bedarfssätzen auch eine Erhöhung der Freibeträge bei berufstätigen Eltern von mindestens 7,5 Prozent. Klar ist, es muss etwas geschehen, immerhin werden mittlerweile jährlich mehr als 600.000 Studenten gefördert, wobei der durchschnittliche Satz im Jahre 2013 bei 448 Euro lag. Mit einer Erhöhung noch in dieser Legislaturperiode rechnet man übrigens nicht, denn im Bericht ist lediglich von einer geplanten Erhöhung die Rede, bevor diese jedoch umsgesetzt werden kann, steht für die Bildungsministerin Johanna Wanka noch jede Menge Arbeit an.